Selbstlöschende Nachrichten? Sicher nicht sicher!

Von Snapchat kennst du es aus Chats schon länger: Snaps können nur zwei Mal angesehen werden. Textnachrichten löschen sich voreingestellt sofort maximal aber nach 24 Stunden – wenn die Nachricht nicht gespeichert wurde, dann musst du sie einzeln löschen! Selbstlöschende Nachrichten kannst du jetzt auch bei Instagram und WhatsApp nutzen!  

Bisher konntest du bei Instagram auswählen, wie oft ein Foto im Chat angesehen werden darf bevor es sich löscht, oder ob es dauerhaft sichtbar bleibt. Kürzlich wurde eine neue Funktion hinzugefügt, die es ermöglicht, einen ganzen Chat verschwinden zu lassen. Das klappt noch nicht bei allen Accounts und nur, wenn du in einem Chat mit einer Person bist, ihr euch schon gegenseitig folgt oder diese Person schon einmal bestätigte Nachrichten von dir erhalten hat. So kannst du den „Vanish Mode“ aktivieren: Wische in einem Einzelchat nach oben bis die entsprechende Benachrichtigung erscheint. Genauso kannst du den Modus auch wieder abschalten. Bei Instagram wirst du wie bei Snapchat darüber benachrichtigt, wenn ein Screenshot der Nachricht über die App erstellt wurde.  

Bei WhatsApp kannst du nun auch selbstlöschende Nachrichten aktivieren. Tippe in einer Unterhaltung auf den Namen. Dort findest du den Punkt „Ablaufende Nachrichten“. Wenn du den Modus aktivierst, sind ab diesem Zeitpunkt Nachrichten in diesem Chat nur noch sieben Tage abrufbar.

Wer sie sieht, kann sie speichern!

Das Aktivieren von selbstlöschenden Nachrichten verhindert nicht, dass jemand einen Screenshot erstellt oder das Ganze mit einem anderen Handy abfotografiert! Außerdem werden bei manchen Apps Bilder, Videos oder Sprachnachrichten direkt auf dem Smartphone gespeichert.  

Verschicke besser nur Bilder, Videos oder Nachrichten, die du auch jeder fremden Person auf der Straße zeigen würdest!  

Wenn dich jemand mobbt, beleidigt oder dir Sachen schickt, die du nicht sehen möchtest: Erstelle selbst Screenshots davon! Blockiere und melde die Person und wende dich an eine erwachsene Vertrauensperson, z. B. deine Eltern, eine Lehrerin oder einen Lehrer.