#ibf – So findest du safe neue best friends im Internet

Über Social Media ist die Suche nach neuen Freundschaften ganz leicht. Aber wie funktioniert das überhaupt und worauf solltest du achten?

ibf - Was bedeutet das eigentlich?

Über TikTok, Instagram und Co. ist es nicht nur super einfach, Kontakt zu deinen Liebsten zu halten. Das Internet macht es dir leicht, neue Leute zu finden, die du offline womöglich nie kennenlernen würdest. Personen, die sich über das Internet kennenlernen und bei denen sich eine sehr enge Freundschaft entwickelt, nennen sich gegenseitig “ibf”. Die Abkürzung steht für internet best friend. Vielleicht hast du ja schon so ein virales Video auf YouTube gesehen, bei dem sich ibfs das erste Mal treffen und sich vor Freude in die Arme fallen?

Ob in Social-Media-Apps über Profile und Hashtags, in WhatsApp-Gruppen über Beiträge oder eigens darauf ausgelegte Apps - es werden viele Wege angeboten ibfs zu finden. Es ist ganz einfach. Du erzählst was dich ausmacht z. B. Alter, Hobbies, Augenfarbe, Lieblingsband und Lieblingsreiseziel. Deine Angaben werden dann z. B. in Form eines Steckbriefes in einem Instagram-Post des Profils veröffentlicht. Andere können sich dann darum “bewerben”, dich kennenzulernen. Das funktioniert wie eine Kontaktbörse - nur eben für Freundschaften.

Worauf muss ich bei der Suche achten?

Bevor du auf die #ibfsuche gehst denk dran:  Die meisten Freundschaften entwickeln sich über die Zeit, weil du Leute immer besser kennen lernst. Im Internet ist das nicht anders, also lasst euch Zeit.  

Wenn du Infos über dich postest, mach dir über ein paar Sachen vorher Gedanken. Du kannst nie wissen, wer hinter einem Profil steckt und was die Person mit deinen Daten macht. Je mehr persönliche Angaben du machst, desto einfacher wird es deine Daten zu missbrauchen. Z. B. können andere dann leicht herausfinden, wo du wohnst oder mit deinen Informationen ein Fakeprofil erstellen. Wenn du von einer fremden Person angeschrieben wirst, die mit dir befreundet sein möchte, solltest du erstmal vorsichtig sein. Überlege lieber drei Mal, was und wieviel du über dich erzählst und von dir zeigst. Wenn du dir unsicher bist, sprich doch mal mit deinen Eltern oder anderen erwachsenen Vertrauenspersonen.

Was, wenn wir uns im real life treffen wollen?

Es kann natürlich sein, dass du riesiges Glück hast, und tatsächlich deine Seelenverwandte oder deinen Seelenverwandten kennenlernst. Wenn ihr euch nach monatelangem Schreiben dann dazu entscheidet euch im real life zu sehen, sprich das vorher mit deinen Eltern ab und nimm zum Treffen eine erwachsene Person mit, der du vertraust. Wenn dein oder deine ibf es ernst meint, hat er oder sie sicher kein Problem damit, dass du auf Nummer sicher gehen willst.

 Unser Tipp: Gut Ding will Weile haben. Lernt euch erstmal online kennen und überstürzt ein Treffen nicht gleich.

 Achtung: Wenn jemand dir Dinge schreibt oder schickt, mit denen du dich nicht wohlfühlst, hast du bei allen bekannten Diensten die Möglichkeit, die Person zu blockieren oder zu melden. Infos dazu, wie das ganz einfach geht findest du im Kompass. Außerdem haben wir Tipps zum sicheren Verhalten online für dich.